Gestern Abend war die MItgliederversammlung des Vereins Baraka – Kinderhilfe Kilimandscharo e.V. in Fellbach. Die Einladung mit Tagesordnung dazu lag mir schon lange vor, aber letzten Freitag kam eine überraschende Email:
ob ich mir denn vorstellen könne, als stellvertretender Vorsitzender zu kandidieren.

Einer der bisherigen Beisitzer wollte aus Altersgründen aus dem Vorstand ausscheiden (mit seinen 87 Jahren sei ihm das auch von Herzen zugestanden), der bisherige stellvertretende Vorsitzende würde auf diesen Beisitzerposten wechseln.

Ich habe eine Nacht lang überlegt. Ich bin ja seit 5 Wochen auch stellvertretender Verbandsgeschäftsführer der Verbandes der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas e.V. und dort u.a. für das Soziale Projekt zuständig. Und das ist nach Beschluss der Generalversammlung für die Jahre 2021-23 ebenfalls die Unterstützung der Kirua Children Care Foundation. Zum einen würde sich das also wunderbar ergänzen, auf der anderen Seite wollte ich nicht den Verdacht aufkommen lassen, dass da ein Interessenskonflikt besteht, ich einfach Geld vom einen in den anderen Verein umschaufeln und mich dabei ggfs. persönlich bereichern würde.

Nun, in beiden Vereinen arbeiten alle Amtsträger ehrenamtlich, es gibt keine Aufwandsentschädigungen oder Ehrenamtspauschalen, allerhöchstens die Erstattung von nachgewiesenen Ausgaben wie z.B. Fahrtkosten bei der Unitas. Bei Baraka gibt es gar nichts. Alle Spendengelder werden zu 100% für die Unterstützung der KCCF aufgewendet.

Deshalb habe ich mich entschlossen, auch in Baraka im Vorstand mitzuarbeiten und zu kandidieren. Und gestern Abend bei der Mitgliederversammlung wurde ich für vier Jahre gewählt. Es beginnt für mich also ein neues Kapitel in meiner Geschichte der Unterstützung der Menschen in Kirua Vunjo. Hier in Fellbach, in der Unitas und ganz sicher auch bald mal wieder in Tansania vor Ort.

Hauptversammlung

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