Wir sind angekommen!

22:10 Uhr Abflug Frankfurt, so gegen halb zwölf gibt es dann sogar noch ein volles Abendessen und es wird fast 1 Uhr, bis die im Flugzeug das Licht ausschalten. Aber beim Krach der Triebwerke bekommt man nur einen unruhigen Schlaf. Und halb vier machen die dann das Licht schon wieder an und es gibt noch ein kleines Frühstück. Bei der Landung in Addis Abeba schaut man auf die Uhr: es ist fünf!

Halt, Zeitumstellung, hier ist es ja schon sechs Uhr morgens, aber noch dunkel. Und es schüttet wie verrückt.

Nach knapp vier Stunden Aufenthalt geht es weiter Richtung Kilimanjaro Airport.

Das Bord-Entertainment zeigt einem genau, wo es hingeht.

Der Weiterflug dauert nur knapp zwei Stunden, dann erreicht man sein Ziel in Tansania.

Gangway am Terminal? Bustransfer? Nein, hier wird gelaufen.

Nach der Passkontrolle und der Gepäckausgabe geht’s richtig raus und dort wartet schon Rita Ermer mit unserem Fahrer Pantaleo. Es folgt eine herzliche Begrüßung „Karibu“ und während der anderthalbstündigen Fahrt wird der neueste Klatsch aus Fellbach ausgetauscht.

Schließlich erreichen wir unser Ziel Kirua. Im Mema, dem Gästehaus erwartet uns Monica mit einem wunderbaren ersten tansanischen Essen. Danach kurz duschen und dann geht’s schon zum ersten Mal die knapp 2 Kilometer zu Fuß hoch zum Kinderkrankenhaus.

Der erste Eindruck

Ja, es ist NOCH eine Baustelle, es wird noch an allen Ecken und Enden gewerkelt, bis es dunkel wird. Dann gehen wir zurück und fallen nach einem Feierabendbier sehr müde ins Bett.

Gute Nacht!

Mittwoch, 31.7.:
Wir sind um halb neun mit Albert Minja verabredet. Er plant und betreut die IT-Anlage des Krankenhauses. Er führt uns durch das Krankenhaus, zeigt uns die Kabelkanäle vom Serverraum zu den Büros und Behandlungszimmern. Sind wir jetzt positiv überrascht, dass die Kable zum linken Flügel schon liegen? Oder enttäuscht, dass die nach rechts noch nicht da sind? Gemeinsam schauen wir uns die ganze IT-Ausstattung an, einen Teil davon haben wir ja selbst per Container hierher geschickt. Wo werden die Access-Points fürs WLAN platziert?

Albert gibt seinen Angestellten die Anweisungen. Bis die die Kabel gelegt haben, gibt es für uns eigentlich noch nichts zu tun. Also machen Torsten und ich uns auf den Weg nach Moshi und besorgen uns dort SIM-Karten, damit wir vor Ort erreichbar sind und selbst ins Internet können. Mit dem Smartphone als Hotspot ist es jetzt auch möglich, hier den ersten Blogeintrag zu verfassen und abzuschicken (ich hoffe, das klappt).

Und wir lernen gleich mal die tansanische Auffassung von Zeit kennen. das Kaufen zweier SIM-Karten dauert fast zwei Stunden und unser Fahrer für die Rückfahrt verspätet sich um genau diese zwei Stunden. Jetzt ist es kurz nach acht und schon seit einer Stunde stockfinster. Aber das Essen hier, das uns Monica wieder hingezaubert hat, ist fabelhaft. Könnte sein, dass Euch die nächsten Tage mal ein bißchen Foodporn erwartet.

Lange Reise, erste Eindrücke

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2 Gedanken zu „Lange Reise, erste Eindrücke

  1. Hallo Martin, schön das du dich auf den Weg gemacht hast und uns dabei mitnimmst. Einen guten Geist, gute Gesundheit und viel Freude (und Appetit)!!!
    Ganz liebe Grüße Peter

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