Nach zwei Nächten im Zelt des Tanzania Bush Camps ging es nach Süden durch die Serengeti zurück zum Ngorogoro-Krater, diesmal aber nicht nur auf dem Rand entlang, sondern auch hinein.

Auf dem Weg dorthin hielt die Serengeti noch ein besonders Schmankerl für uns bereit. Ich finde ja Geparden unheimlich schöne Tiere. Die schlanken, muskulösen Körper strahlen eine besondere Anmut aus. Dass gleich vier dieser Schönheiten sich näher an uns als wir uns umgekehrt heranwagten und uns unvergessliche 15 Minuten schenkten, kann man gar nicht beschreiben, das muss man sich einfach anschauen. Also los:

In den Ngorogoro-Krater hinab geht es eine einzige steile Straße, hinaus eine andere nicht minder steile. Es handelt sich dabei um den Einbruchkrater eines alten Vulkans. Der Kraterboden ist ca. 1.700m über dem Meer, der Rand bis zu 2.500m. Im Krater hat man die gesamte Tierwelt der Serengeti nochmal konzentriert auf ganz kleiner Fläche, von den Gazellen und Gnus bis zu den Elefanten.

Auf dem Weg aus dem Krater zum Koster St. Catherine, wo wir nochmal übernachteten, kamen wir am Grab von Bernhard und Michael Grzimek vorbei.

Der Nationalpark Lake Manyara unterscheidet sich von den bisher besuchten erheblich. Es sagt schon der Name, durch die Lage am See ist der Park sehr wasserreich, entsprechend haben wir dort eine ganz andere Flora vorgefunden und auch die Fauna unterscheidet sich, weil es eben auch große Kolonien von Vögeln gibt, die die Nähe zu Wasser suchen.

Heute Nacht übernachten wir in Arusha in einem richtigen Hotel. Und morgen geht’s zu Fuß durch den Arusha National Park, dann zurück nach Kirua. Mal schauen, was im Krankenhaus in der einen Woche passiert ist, die wir dann unterwegs waren.

Irgendwann heute Nacht ist für mich übrigens Halbzeit. Die Hälfte der Reise liegt dann hinter mir. Es war spannend, aufregend, interessant, manchmal auch ermüdend. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Durch den Ngorogoro-Krater zum Lake Manyara

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