Ende Juni steht immer das Kirchweihfest in Schmiden auf dem Programm. Dieses Jahr haben wir das unserem Jahresmotto gemäß ein bisschen anders gestaltet. Zunächst waren monatelange Verhandlungen mit Petrus angesagt, damit wir wirklich afrikanische Temperaturen haben. Hat geklappt, auch bei uns hatte es 36° Celsius.

Auch inhaltlich wurde das Fest gegenüber den letzten Jahren verändert. Es gab nichts vom Grill, keine Pommes und auch keine riesige Getränkeversorgung, denn es fand sich keiner, der so ein großes Fest organisieren wollte. Also war einfach alles anders:

  • es gab nur ein Gericht,
  • heißen scharfen afrikanischen Tee mit Ingwer und Nelke (wahlweise mit Milch zum Abmildern),
  • kalte Getränke gab’s zur Selbstbedienung
  • und feste Preise gabs auch keine. Jeder gab einfach das in die Spendenbox, was ihm das Ganze wert war. Der Erlös geht an das Kinderkrankenhaus-Projekt in Tansania.

Pfarrer Amedeus Macha hatte uns eine tansanische Familie vermittelt, die in der Küche die Regie übernahm. Der Saal war afrikanisch geschmückt mit bunten Tüchern. Die Schablone von unserem Fronleichnamsaltar haben wir als Deko und Leinwand im Saal aufgehängt. Es gab ein wunderbares Drei-Gänge-Menü mit einer Kartoffel-Bananen-Karotten-Suppe mit Rindfleischeinlage zur Vorspeise. Das Hauptgericht war ein frittierter Hähnchenschlegel mit Reis (mit Erbsen und Nelken), gekochten Mais-Kichererbsen-Bohnen, Kochbananen sowie Kraut- und Tomaten-Gurken-Salat. Zum Nachtisch bekam jeder noch eine Obstschale mit Wassermelone, Ananas und Bananen. Es war super lecker, vielen Dank an unser Küchenteam mit Agnes, Teresa, Marie, Casper und Matthias.

Rita Ermer vom Verein Baraka – Kinderhilfe Kilimandscharo informierte in einem kurzweiligen Vortrag noch über den aktuellen Stand des Kinderkrankenhaus-Projektes. Unser Container hat inzwischen den Hafen von Mombasa auf einem LKW Richtung Kirua verlassen. Es ist also alles im Plan. Noch vier Wochen, dann geht’s für mich los und bis dahin wird auch alles vor Ort sein. es kribbelt jeden Tag mehr.

Gemeindefest goes Afrika

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